Der Appell Von Perpignan - The Perpignan Call - Appel De Perpignan

© Detlev Schilke
Appell von Perpignan für:
- das Bildrecht
- das Recht auf Information durch Bilder
- das Recht auf aktuelle Bilder
Die kürzlich ergangene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in der Angelegenheit der Fotografie des Präfekten Erignac, hinterrücks ermordet im Februar 1998, ist eine Verurteilung des Bildrechts und das Freiheitsrechts, durch aktuelle Bilder zu informieren. - ... - Deswegen bitte ich Sie, eine Petition zu unterzeichnen, um gegenüber dem Europäischen Gerichtshof, vor dem ein Einspruch gegen diese Entscheidung eingereicht werden wird, von der Wichtigkeit dieser Grundfrage des Bildrechts zu zeugen, von unserem Recht und unserer Freiheit, in Europa aktuelle Bilder zu zeigen und zu veröffentlichen, deren Verbot das Ende der Demokratie wäre.
© DJV
The Perpignan call for:
* Rights for pictures
* The right to information through pictures
* The right to news pictures
Appel de Perpignan pour :
* Le droit de l'image
* Le droit à l'information par l'image
* Le droit à l'image d'actualité
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© DJV
graustufen - Mi, 14. Nov, 12:23




























Recht auf Information durch Bilder
Da ich ja Deinen ( noch neuen) Blog nun kenne und hier gelesen habe, möchte ich Dir zu diesem Thema meine Meinung schreiben.
Schuld, dass es ein Reglement der informierenden Berichterstattung in Bildform geben soll, haben
meiner Meinung nach die "Sensations(foto)journalisten" und die Medien, die diese agressive Berichterstattung einfordern als "Quotenbringer". Immer richtig draufhalten, möglichst nah, möglichst noch das "warme Blut" für's Volk.
Manchmal ist es (für mich) ekelerregend, wie die Meute sich auf Opfer stürzt, um ja noch einen "guten Schuss" vor die Linse zu bekommen. Ich verurteile das!
Moral und Anstand, eine !!Selbstzensur!! ...Achtung und Respekt vor dem Geschehen und vor den Betroffenen... fehlt in weiten Teilen bei dieser Art der Berichterstattung.
Gegen eine seriöse Berichterstattung in Form von Schrift und Bild spricht nichts und das muss sein. Die Vorstellungskraft der Menschen, denke ich, ist groß genug. Ich würde es befürworten,
wenn es dahingehend Richtlinien gäbe und ein Abstand gewahrt wird.
Manche Bilder sprechen für sich. Da bedarf es keiner allerletzten Ausschmückung.
Ein guter Fotograf wird das schaffen...!
Guten Abend und einen Gruß
Margret
Ein guter Fotograf wird das schaffen...!
Vielen Dank für Deine aufrichtige und ehrliche Meinung!
Und vielen Dank für das Vertrauen in und den Glauben an gute Fotografen!
Agressives, sensationslüsternes, quotenbringendes Paparazzitum ist nicht erstrebenswert und zu verachten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Paparazzo
Der Pressekodex als Richtlinie wurde vom Deutschen Presserat in Zusammenarbeit mit den Presseverbänden beschlossen und Bundespräsident Gustav W. Heinemann am 12. Dezember 1973 in Bonn überreicht.
Hier in der Fassung vom 13. September 2006 enthält er 16 Ziffern.
Präambel
Die im Grundgesetz der Bundesrepublik verbürgte Pressefreiheit schließt die Unabhängigkeit und Freiheit der Information, der Meinungsäußerung und der Kritik ein. Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie nehmen ihre publizistische Aufgabe fair, nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen wahr.
Die publizistischen Grundsätze konkretisieren die Berufsethik der Presse. Sie umfasst die Pflicht, im Rahmen der Verfassung und der verfassungskonformen Gesetze das Ansehen der Presse zu wahren und für die Freiheit der Presse einzustehen.
Die Regelungen zum Redaktionsdatenschutz gelten für die Presse, soweit sie personenbezogene Daten zu journalistisch-redaktionellen Zwecken erhebt, verarbeitet oder nutzt. Von der Recherche über Redaktion, Veröffentlichung, Dokumentation bis hin zur Archivierung dieser Daten achtet die Presse das Privatleben, die Intimsphäre und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Menschen.
Die Berufsethik räumt jedem das Recht ein, sich über die Presse zu beschweren. Beschwerden sind begründet, wenn die Berufsethik verletzt wird.
Diese Präambel ist Bestandteil der ethischen Normen.
© Deutscher Presserat
http://www.presserat.de/Pressekodex.pressekodex.0.html
Alles Gute!
Detlev